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www.lgrb-bw.de | 13.12.2017
LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU

Rohstoffsicherungskonzept

Ein „Konzept zur Sicherung oberflächennaher Rohstoffe und zur Ordnung des Abbaus", auch als Rohstoffsicherungskonzept (RSK) bekannt, wurde bereits 1982 auf ministerieller Ebene erarbeitet und von der Landesregierung beschlossen. Das RSK ist u. a. Arbeitsgrundlage des LGRB, welches innerhalb des Konzepts die Aufgabe hat, mit der Erkundung und Bewertung der Rohstoffvorkommen die fachlichen Voraussetzungen für die Ausweisung von Sicherungs- und Vorrangbereichen zu liefern. Die Arbeiten zur Rohstoffsicherung lassen sich in einen fachlichen (A) und einen planerischen Teil (B) untergliedern.

 

Der fachliche Teil umfasst vor allem die rohstoffgeologische Erkundung, Abgrenzung, Bewertung und Beschreibung wertvoller Vorkommen oberflächennaher mineralischer Rohstoffe durch das LGRB (Leiber et al. 1993, Werner 2000 a, b, 2001) und die Beratung der Regionalplanung und der Firmen der Rohstoffindustrie. Seit 1989 verfügt das LGRB über die personelle Ausstattung, um nach Erkundungsarbeiten (Spezialkartierungen, Bohrungen bis ca. 250 m Tiefe, geophysikalische Erkundung, Geochemie) landesweit Rohstoffkarten erstellen zu können.

 

Die 2. Stufe des Rohstoffsicherungskonzepts (RSK 2) wurde im März 2004 vom Kabinett verabschiedet. Ihr Ziel ist es, neben einer Fortführung der Erkundung und Kartierung auch die verstärkte fachliche Beratung der Genehmigungsbehörden und der Aufbau von Datenbankstrukturen, die einen besseren Wissenstransfer innerhalb der Landesverwaltung ermöglichen sollen.

 

Weitere Informationen in den LGRB-Nachrichten 06/03 sowie der Broschüre zum "Rohstoffsicherungskonzept Stufe 2" .