Regierungspräsidium Freiburg Landesamt für Geologie, Rohstoffe www.lgrb-bw.de | 29.11.2021
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Geschichte des Bergrechts


1028 Eine der ältesten bergrechtlichen Urkunden Mitteleuropas stammt aus dem deutschen Südwesten. Kaiser Konrad II übertrug darin Bergbaurechte im südlichen Breisgau, die hier widerspruchslos schon wie Bergregalien behandelt worden sind, an den Bischof von Basel. Das Bergregal war das uneingeschränkte Verfügungsrecht des Landesherrn über eine bestimmte Auswahl von Mineralen.
1158 Schriftlich festgelegt wurde der Begriff des Bergregals erstmals in der Ronkalischen Konstitution, in der Kaiser Friedrich 1. Barbarossa sein Verfügungsrecht auf Silber und Salz verkündet hat (zunächst nur in Italien gültig).
1185 Älteste Aufzeichnungen bergbaulicher Gewohnheitsrechte in einem Vertrag des Bischofs von Trient
1208 Festlegung des Vertrags von 1185 als Gesetz ("Trienter Bergordnung")
1356 Goldene Bulle, Bergregal an die Kurfürsten
1408 Schladminger Bergbrief, durch Trienter Bergordnung beeinflusst, erlangt große Bedeutung im gesamten süddeutschen Bergbau
1648 Westfälischer Friede, Bergregal auch an alle anderen Fürsten

 


Ursprünge des Bergrechts und der Bergaufsicht: 

 

Ehemaliger Landesteil Baden

Ehemaliger Landesteil Württemberg

Ehemaliger Landesteil Hohenzollern

Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg