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www.lgrb-bw.de | 23.10.2021

Karten des Erdbebendienstes

Das Netz der Messstationen zur Erdbebenregistrierung des Landeserdbebendienstes Baden-Württemberg (LED) wurde 2011 im Verbund "Erdbebendienst Südwest" mit dem Netz des Landeserdbebendienstes Rheinland-Pfalz (LER) zusammengefasst. Technisch und funktional gibt es dabei Gruppen unterschiedlicher Ausrichtung:

 

  1. Detektionsstationen des LED/LER (Echtzeit-Datenübertragung über DSL oder Mobilfunk)
  2. Detektionsstationen des LED/LER mit Kooperationspartner (Echtzeit-Datenübertragung)
  3. Starkbeben-Messstationen (z.Z. alle mit Echtzeit-Datenübertragung über Mobilfunk)

 

Ergänzt wird das Netz durch zahlreiche Detektionsstationen anderer Betreiber (Echtzeit-Datenübertragung via Internet) in und um die beiden Bundesländer, deren Daten dem Erdbebendienst Südwest freundlicherweise zur Verfügung gestellt werden.

Alle Daten laufen in der Zentrale des LED in Freiburg im Breisgau zusammen, wo sie gemeinsam weiter verarbeitet und archiviert werden.

 

 

Das Gesamtnetz dieser Erdbebenmessstationen erlaubt heute eine vollständige Erfassung aller Erdbebenereignisse in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Umgebung ab einer Magnitude von deutlich weniger als ML=2.0 (Richter-Skala) und deren kilometergenaue Lokalisierung. Im Kartenviewer des LGRB (https://maps.lgrb-bw.de/) werden neben den tektonischen Erdbeben auch seismische Ereignisse anderer Art (beispielsweise Bergschläge und induzierte Erdbeben) dargestellt. Steinbruchsprengungen dagegen werden, wann immer mit großer Wahrscheinlichkeit als solche identifiziert, nicht im Detail ausgewertet oder dargestellt.

 

 

Informationen zu Anwendung und Bezug der

gibt die Internetseite Erdbebensicher Bauen des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.