Schadensfall Staufen – Neueste Auswertung der Geländedeformation. Die Hebungen nehmen weiter ab.

Ende März 2026 erfolgten die jährlichen geodätischen Messungen zur Ermittlung der Gelände-Deformation im Hebungsgebiet EWS-Schadensfall Staufen durch das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald – Fachbereich Vermessung und Geoinformation. Im Vergleich zum vorangegangenen Messzeitraum (April 2024 bis März 2025) haben sich die Hebungsgeschwindigkeiten an den meisten Messpunkten verlangsamt. Der Bereich mit monatlichen Hebungsraten von größer 0,5 mm hat sich im Vergleich zur vorherigen Auswertung etwa allseitig verkleinert. Die größten Hebungsraten mit derzeit etwa 0,8 mm/Monat wurden an zwei Messpunkten in der Jägergasse gemessen. Im Betrachtungszeitraum 2024/2025 betrug die maximale Hebungsrate ca. 1,0 mm/Monat. Zu Beginn der Hebungsmessungen im Sommer 2009 lag die Hebungsrate im Hebungszentrum bei rund 11 mm/Monat. Seit Einleitung der schadensbegrenzenden Maßnahmen ist eine kontinuierliche Abnahme der Hebungsgeschwindigkeit zu beobachten, die in den letzten Jahren zunehmend einen asymptotischen Verlauf beschreibt.

(Stand: 12.05.2026)

Die Grafik zeigt einen Lageplan der Altstadt von Staufen mit zwei grünen Flächen. Diese Flächen zeigen Bereiche mit Hebungsbeträge bis 0,5 mm/Monat und 0,5 bis 1 mm/Monat im Zeitraum 2024/2025 auf Grundlage geodätischer Vermessungen an. © LGRB – Ref. 95, 2026
Entwicklung der Geländedeformation im Messzeitraum 2024/2025
Die Grafik zeigt einen Lageplan der Altstadt von Staufen mit zwei grünen Flächen. Diese Flächen zeigen Bereiche mit Hebungsbeträge bis 0,5 mm/Monat und 0,5 bis 1 mm/Monat im Zeitraum 2025/2026 auf Grundlage geodätischer Vermessungen an.
Entwicklung der Geländedeformation im Messzeitraum 2025/2026

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