Der fünfte Landesrohstoffbericht ist online – Überblick, Bestandsaufnahme und Entwicklungstrends des Rohstoffabbaus
Der neue Landesrohstoffbericht für Baden-Württemberg wurde vom LGRB veröffentlicht. Der Bericht liefert einen umfassenden Überblick über die Rohstoffgewinnung im Land, zeigt Trends bei Fördermengen und Flächennutzung und macht deutlich, wie regional die Versorgung mit Baustoffen organisiert ist. Durch systematische Erhebung und einheitliche Bewertung der Informationen liefert der aktuelle Landesrohstoffbericht der Wirtschaft, den Behörden und der Politik belastbare Zahlen und Fakten über die mineralischen Rohstoffe Baden-Württembergs.
Zahlen und Fakten zur Rohstoffförderung in Baden-Württemberg:
446 Gewinnungsstellen in Betrieb (Referenzjahr 2023) – ein Rückgang um 29 Prozent seit dem Jahr 2000.
Fast 85 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe wurden im Jahr 2023 abgebaut – der niedrigste Wert seit der systematischen Aufzeichnung 1992 (zum Vergleich: gemittelt über die letzten 20 Jahre betrug die durchschnittliche Jahresfördermenge 91,8 Millionen Tonnen).
46,8 Prozent der Gesamtförderung entfallen aktuell auf Natursteine und Kalksteine, 38,6 Prozent auf Sand und Kies.
Nur 0,14 Prozent der Landesfläche werden durch offene Abbauflächen beansprucht.
Fast 80 Prozent der Sand- und Kiesvorkommen werden regional verwertet