Grundwasserschutz

Der Grundwasserschutz dient allgemein der Sicher­stellung von Grund­wasser­güte und Grund­wasser­menge. Die Landes­hydrogeologie berät hierbei die Wasser­wirtschaft, um Grund­wasser­vorräte abzuschätzen, zu erschließen und zu nutzen.

Foto zeigt die Wasseroberfläche einer Karstquelle mit Farbübergang vom flachen, gelbgrünen Uferbereich bis ins türkisblaue tiefe Wasser LGRB (M. Schwientek)

Hydrogeologische Datengrundlagen und die Verwendung geeigneter hydrogeologischer Methoden sind Vorrausetzung für eine fachlich fundierte und vergleichbare Bewertung von Grundwasservorkommen sowie Grundwassernutzungen und resultierende Nutzungsüberlagerungen im Land.

Die Verwendung der eingesetzten Methoden orientiert sich neben den vorliegenden Untergrundverhältnissen an der jeweiligen Fragestellung.

Im Rahmen einer landesweiten Gebietsbearbeitung setzt das LGRB hierfür einheitliche Standards.

Im Land häufig angewendete hydrogeologische Methoden sind:

 

  • hydrogeologische Schnitte und Karten
  • hydrogeologische Bohrlochaufnahmen
  • Grundwasserbilanzierungen
  • Auswertungen von Abflussmessungen und Grundwasserständen
  • hydraulische Bohrlochversuche
  • künstliche Markierungsversuche (Foto)
  • Grundwasserdatierungen
  • Auswertungen zur Grundwasserbeschaffenheit
  • geophysikalische Methoden
  • numerische Grundwassermodelle

 

Foto zeigt einen mit Farbstoff leuchtend grün markierten Bach, der in einem Loch im Boden verschwindet. LGRB (F. Winker)
Ein Bach verschwindet in einem Schluckloch. Durch Markierung mit Fluoreszenz-Farbstoff wird der weitere Fließweg im Grundwasser untersucht.